30.09.2016

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Deutscher G-DRG Grouper - GetDRG

Gemäß gesetzlicher Vorgabe wurde am 01.01.2003 ein leistungsorientiertes und pauschalierendes Vergütungssystem auf der Basis der sogenannten German Diagnosis Related Groups (G-DRG) eingeführt. War die Teilnahme an G-DRG 2003 noch freiwillig, so wurde zum 01.01.2004 die Abrechnung nach G-DRG für alle Krankenhäuser - mit Ausnahme psychiatrischer Abteilungen und explizit vom Gesetzgeber ausgenommener Krankenhäuser oder Abteilungen - verpflichtend eingeführt.


Die Gruppierung der Krankenhausfälle an Hand von allgemeinen Patienten- und Falldaten, Diagnosen und Prozeduren in eine der DRGs und die Ermittlung der sich daraus ergebenden Fallpauschalen ist eine der Aufgaben im Rahmen der Einführung des neuen Vergütungsystems. Sie kann mit wirtschaftlichem Zeitaufwand nur mit einer Grouper-Software erfolgen.


Die Logik der Grouper-Software wird in Deutschland vom InEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus gGmbH, Siegburg) vorgegeben. Nur Grouper-Software, die vom InEK zertifiziert ist, darf eingesetzt werden. Um der Entwicklung in Medizin und Krankenhausversorgung gerecht zu werden, wird die Logik jedes Jahr angepasst, sodass für jedes Jahr eine neue Version der Grouper-Software nötig ist. Während etwa die Logik für 2003 noch eng an das australische System angelehnt war, steht ab 2004 ein an deutsche Verhältnisse angepasstes System zur Verfügung.


Die Grouper-Software GetDRG von GEOS wurde vom InEK für alle bisher veröffentlichten Versionen zertifiziert. Mit GetDRG können Sie Krankenhausfälle ab 2003 gruppieren. GetDRG ist darüber hinaus so konzipiert, dass Sie beliebige Eingangsformate, einschließlich des Formats nach § 21 KHEntgG, verarbeiten können.

 

GetDRG ist für Windows, Linux, Sinix, Unix und Solaris verfügbar

Als Erweiterung, für GetDRG, steht das CoCheck Kodierrichtlinien-Prüfmodul zur Verfügung

Ab 2009 wurde eine Morbi-RSA-Erweiterung in GetDRG integriert

GetDRG und die Erweiterung CoCheck sind als Webservice verfügbar